Geschichte

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Das Hotel „Czarna Róża” (Schwarze Rose) wurde auf einem mittelalterlichen Fundament gebaut.

Das Hotel liegt zwischen der Straße Rabiańska vom Norden und der Straße Bankowa vom Süden, die entlang der gotischen Wehrmauern verläuft. Im Hinblick auf die nahe Nachbarschaft der Weichsel hatte diese Straße bereits im Mittelalter einen wirtschaftlichen Charakter. Hier befanden sich kleine Gebäude, Getreidespeicher und Gärten. Interessanterweise hat die Rabiańska mehrmals ihren Namen geändert: so hieß sie 1703 Seegler Gasse, hundert Jahre später Araber Gasse, und um 1810 wieder polnisch ul. Arabska. 1895 kehrte die deutsche Bezeichnung zurück (Araberstraße). Nach der Erlangung der Unabhängigkeit durch Polen nach dem Ersten Weltkrieg und nach der Rückkehr der Stadt nach Polen, haben die Stadtbehörden der Straße den heutigen Namen verliehen.

Ein Platz in der Geschichte

Im Frühmittelalter befand sich anstelle des jetzigen Bürgerhauses ein einräumiger Speicher. Im 17. Jh. wurde an seiner Stelle ein Bürgerhaus erbaut. Es war ein Haus mit integriertem Lager, charakteristisch für das kaufmännische Toruń. Es hatte eine Hohe Diele mit einer umlaufenden Galerie. Das Objekt veränderte eigentlich bis Anfang des 19. Jh. seine Gestalt und Aussehen nicht. 1821 kaufte das Haus Friedrich Schumacher vom örtlichen Schmuckhersteller Joseph Baranowski. In der ersten Hälfte des 19. Jh. hat er das Haus nach Zerstörungen während der Napoleonischen Kriege einer gründlichen Renovierung unterzogen, und es in ein Mehrfamilienmietshaus in klassizistischem Stil umgebaut. Während der Renovierung wurde das Bürgerhaus auf vier Etagen aufgestockt.

1897 hat der damalige Besitzer, Kaufmann Anastasius Jankiewicz aus Dresden hier ein Gasthaus eingerichtet. Im Erdgeschoss befand sich eine Gaststätte mit Billard und in den oberen Etagen Gästezimmer. Im ausgepflastertem Hinterhof befand sich ein Stall für vier Pferde.
Während der Jahrhunderte war das Bürgerhaus Eigentum vieler Mitglieder der städtischen Behörden und Vertreter des Handwerks. So zum Beispiel befand es sich 1794 im Besitz des Woiwoden von Brześć und Kujawy Stanisław Dąmbski. Das Haus ging mehrmals „von Hand zu Hand“. Seine Besitzer waren u.a.: Juwelier Joseph Heilfron, Friseur Hans Dittman und viele Kaufleute.

Entstehung des Hotels

1993 kaufte Iwona Kowalczuk-Kuś das baufällige Gebäude von der Stadtbehörde. Sie unterzog das Haus einer Renovierung und baute es für Hotelzwecke aus. Alle Arbeiten wurden unter Aufsicht des städtischen Denkmalkonservators durchgeführt, so dass das Haus im Denkmälerregister der Woiwodschaft von Kujawy und Pomorze eingetragen werden konnte. In seinem Inneren wurde das räumliche Gefüge aus dem 19. Jh. beibehalten. Die Frontwand ist weiterhin im Geiste der klassizistischen Renaissance gestaltet. Aus dem Mittelalter haben sich bis an den heutigen Tag die Umfassungsmauern des Kellergeschosses und in oberirdischen Geschossen erhalten, die aus Massivbackstein und Stein erbaut wurden. Im Erdgeschoss und in der ersten Etage haben in den Mauern gotische Nischen überdauert.

Seit 2005 wird das Hotel von Karolina Kuś geleitet, die somit die Familientradition fortsetzt. Es wurde eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen eingeführt, wodurch die Zimmer noch funktionaler geworden sind und ein differenziertes Aussehen erhielten.

Warum „Schwarze Rose”?

In den 90er Jahren wurde das baufällige Objekt baulich gesichert, um es von weiterer Verwahrlosung zu bewahren. Erst im Frühjahr 1993 konnte die neue Besitzerin das Anwesen von dem Hof aus zum ersten Mal betreten. Er war total mit Müll ausgefüllt und mit Unkraut, Sträußen und Bäumen bewachsen. Doch das Augenmerk der neuen Besitzerin fesselten schöne Rosensträucher mit dunkelroten Blüten.

Eben diese wilden Rosen mit dunkelpurpurnen Blüten sind für Iwona Kowalczuk-Kuś eine Inspiration für ein neues Unternehmen geworden. So war der Name des entstehenden Hotels gleich klar.

Bald begann eine umfangreiche Renovierung, die lange dauerte und das ganze Haus vom Dach bis zum Keller erfasste.

Bis heute wachsen im Patio Rosen und andere Pflanzen, die hier eine grüne Enklave innerhalb der gotischen Mauern bilden. Die grüne Oase wird um weitere kleine Bäume bereichert um jenen Frühlingstag und charismatische Visionärin Iwona Kowalczuk-Kuś zu gedenken.

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